Beim Shopping im Internet wird man von den verschiedenen Shopbetreibern und Portalen mit aktuellen Schnäppchen und Rabatten gejagt und soll zum munteren Bestellen ermutigt werden. Noch mehr kann man aber meist mit Gutscheinen sparen. Was früher der klassische Wert- und Geschenkgutschein war, ist heute quasi zum Promotionsgutschein geworden und die Online-Händler haben längst erkannt, dass auch dies eine effektive Marketingmethode ist.

Meist werden die Gutscheine kostenfrei ausgegeben und in darauf spezialisierten Gutschein-Blogs veröffentlicht. Häufig werden auch bei Bestellungen in einem Online-Shop Werbegutscheine eines anderen Shops beigelegt, die zum Probieren des Partnershops motivieren sollen. Für die Shopbetreiber bedeutet dies natürlich zusätzliches Ankurbeln des Umsatz, für den Kunden bedeutet dies zusätzlichen Nachlass auf aktuelle Schnäppchen und Rabatte.

Doch die Gutscheine sind meist an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Erstens gibt es fast immer einen Mindestbestellwert den man erreichen muss, um den Gutschein auch nutzen zu können und den Gutscheinbetrag zum Abzug zu bringen. Oftmals gilt ein solcher Gutschein nur kurzfristig in einem kurzen Aktionszeitraum von oft nur wenigen Wochen. Außerdem sind Einschränkungen bei den Warengruppen möglich, dann gilt der Gutschein zum Beispiel nur für Jeans oder nur für Elektronik. Auch wenn ein Gutschein immer verlockend ist, muss sich der Verbraucher im Klaren sein, dass es mit Mindestbestellwert usw. de facto nur um einen prozentualen Rabatt auf die Bestellung handelt.